Frische Erdbeeren oder doch gefriergetrocknete Früchte? |
| Mit dem Start der Erdbeersaison greifen viele Verbraucherinnen und Verbraucher gerne zu frischen heimischen Früchten vom Feld oder Wochenmarkt. In der Pfalz hat die diesjährige Erdbeersaison bereits Ende April begonnen, vielerorts sind Ernte und Direktverkauf in vollem Gange. Doch neben Frischware liegen gefriergetrocknete Erdbeeren voll im Trend – etwa als Snack oder Topping für Müsli und Joghurt. Die schonende Gefriertrocknung sorgt dafür, dass Aroma, Farbe und Vitamine weitgehend erhalten bleiben. Allerdings sollte der Zucker- und Kaloriengehalt nicht unterschätzt werden: Durch den Wasserentzug enthalten 100 Gramm gefriergetrocknete Erdbeeren etwa zehnmal mehr Zucker und Kalorien als frische Erdbeeren. Eine kleine Portion (10 bis 15 Gramm) eignet sich als gelegentlicher Snack ähnlich anderen Trockenfrüchten und weniger als Alternative zu frischem Obst. Auch preislich unterscheiden sich die Produkte deutlich von frischer Ware. Laut Marktcheck der Verbraucherzentrale Bayern kosten gefriergetrocknete Erdbeeren ein Vielfaches herkömmlicher Erdbeeren. Hinzu kommt: Die Herkunft der Früchte bleibt häufig unklar, regionale Angebote waren im untersuchten Sortiment nicht zu finden. Gefriergetrocknete Erdbeeren sind damit vor allem ein bequemes Lifestyle-Produkt – aber kein echter Ersatz für frische Saisonware. Wer Wert auf Regionalität, Transparenz und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis legt, fährt mit frischen Erdbeeren aus heimischem Anbau meist besser. Quellenangaben und weiterführende Informationen
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