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Nudeln selber herstellen und genießen
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Nudeln selber herstellen und genießen. Ob als Suppeneinlage, als Sättigungsbeilage, als eigenständiges Gericht oder als Süßspeise – Nudeln können unwahrscheinlich vielfältig zubereitet werden. Nudeln lassen sich problemlos bevorraten und sind zudem schnell gegart. Nudeln oder Teigwaren sind nicht ohne Grund eines der beliebtesten Grundnahrungsmittel. Aus nur wenigen Zutaten – Mehl, Wasser, Salz, Öl – lassen sich vielfältige Produkte herstellen. Bei der Herstellung zu Hause kann man selbst entscheiden, was in den Nudelteig kommt. Typischerweise wird Hartweizengrieß verwendet, Geeignet sind auch Vollkornmehle und alle Mehle der verschiedenen Ausmahlungsgrade. Ebenso bieten sich feingemahlene Hülsenfruchtmehle (Rote Linsen, dunkle Linsen, Kichererbsen) für die Herstellung von Nudeln an. Wer häufig Teigwaren isst, sollte die Vollkornvarianten bevorzugen. Sie enthalten ein Plus an Ballaststoffen, verschiedenen B-Vitaminen, an Magnesium, Eisen und Zink. Verarbeitung Mehl, Ei und Salz werden mit der Hand oder dem Knethaken von Handrührgerät oder Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verarbeitet. Ist der Teig zu fest, wird etwas Wasser zugegeben. Anschließend sollte der Teig in Frischhaltefolie eingewickelt werden und mindestens 30 Minuten ruhen. Er kann auch über Nacht im Kühlschrank gelagert und am nächsten Tag weiterverarbeitet werden. Frischer Nudelteig kann bis zu sechs Monate tiefgefroren werden. Nudelteige ohne Ei benötigen die Flüssigkeit in Form von Wasser, man rechnet pro 100 g Mehl ca. 50 ml Wasser. Um eine ausreichende Geschmeidigkeit zu erhalten kann etwas Öl zugefügt werden. Grundrezepte Nudelteige Der Teig wird nach der Ruhephase wieder geknetet, ausgerollt und in Streifen oder zu individuell großen Lasagneplatten geschnitten, in Formen ausgestochen, zu Tortellini, Maultaschen, Farfalle oder Schleifen geformt. Wenn eine Nudelmaschine vorhanden ist, wird der Teig mehrmals durchgedreht, bis er ausreichend dünn und geschmeidig ist und gut weiter verarbeitet werden kann. Anregungen finden Interessierte im Rezeptheft im Anhang. Die so entstandenen Nudeln können sofort gekocht werden. Dabei gilt der Grundsatz: Lassen Sie immer die Gäste auf die Nudeln warten und nicht die Nudeln auf die Gäste. Alternativ können die geformten Nudeln auch getrocknet werden. Das Trocknen erfordert ausreichend Platz. Bandnudeln können beispielsweise über ein Rundholz oder eine gespannte dickere Kordel zum Trocknen aufgehängt werden, andere Formen werden liegend auf einem sauberen Geschirrtuch o.ä. ausgebreitet. Man muss bis zu einer Woche je nach Dicke und Form der Nudeln rechnen, bis sie ausreichend trocken sind und in ein Glas oder eine Tüte verpackt werden können. Bilder: FZE RLP Schön verpackt eignen sie sich als Geschenk oder Mitbringsel. Weitere Informationen Ein Blick in die Welt der Nudelvielfalt
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